Neu: Der Jahrgang 2020 der Weinbruderschaft Breyer Hämmchen


Weinbruderschaft Breyer Hämmchen: Die Riesling-Enthusiasten




Bild: Weinbruderschaft Breyer Hämmchen

Es ist dem bemerkenswerten Engagement der Weinbruderschaft Breyer Hämmchen e.V. (WBH) zu verdanken, daß inzwischen wieder Reben im kleinen Bruder des Bopparder Hamm wachsen. 2006 ging es mit der Neubepflanzung los, um den Ausbau der Weine kümmert sich der Spayer Spitzenwinzer Florian Weingart. Weitere Infos zum aktuellen Jahrgang der WBH gibt es hier.




Das Weinanbaugebiet Mittelrhein




Das Anbaugebiet Mittelrhein liegt zwischen Bingen und Bonn.
In diesem Flußabschnitt durchbricht der Rhein das Rheinische Schiefergebirge. Im Juni 2002 ernannte die UNESCO die einzigartige Kulturlandschaft des Mittelrheintals zwischen Bingen und Koblenz zum Weltkulturerbe. Die 40 Burgen und Schlösser des Mittelrheins in Verbindung mit der faszinierenden Landschaft boten die Grundlage für die Rheinromantik, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch die Bilder des englischen Landschaftsmalers William Turner eingeleitet wurde.
Das Mittelrheintal oberhalb der Weinbaugrenze am 50. Breitengrad ist durch windgeschützte und der Sonne zugewandte Steillagen sowie ein einzigartiges Terroir gekennzeichnet. Die Reben, auf rund 470 ha Rebfläche wächst hier vor allem Riesling, wachsen zwischen Trechtingshausen und Boppard auf Schieferböden, insbesondere auf den Hunsrückschieferböden des Devons. Nördlich von Boppard kommen bimshaltige Böden und Lößablagerungen hinzu, südlich von Bonn erhebt sich die Vulkanruine des Siebengebirges. Die Rieslinge des Mittelrheins nehmen gewissermaßen eine Zwischenstellung zwischen Rheingau und Mosel ein. Sie verbinden die fruchtige Opulenz des Rheingaus mit der knackigen Säure der Mosel.



Über diesen Weinführer


Ziel dieses Weinführers ist eine möglichst vollständige Darstellung des Anbaugebietes Mittelrhein. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie die Faktoren Jahrgang, Terroir und die Handschrift des Winzers zusammenwirken, um die Weine des Mittelrheins in ihren sehr verschiedenen Ausprägungen und Qualitäten hervorzubringen. Der geologische und kulturgeschichtliche Hintergrund sollen ebenfalls beleuchtet werden. Abgerundet wird die Darstellung durch die Beschreibung einzelner Winzer und deren Weine. Hierbei versucht der Autor eher die Stilistik einzelner Weine zu verstehen und zu beschreiben, als durch ausgeklügelte Punktesysteme Ranglisten aufzustellen.




Drei Sterne ***


Ungeachtet des oben Gesagten kommt auch dieser Weinführer nicht ohne Beurteilungen aus, die dem Weinfreund eine Hilfestellung beim Auffinden der besten Winzer, Weine, Jahrgänge und Lagen des Anbaugebietes geben sollen. Die Beurteilungen des Mittelrhein-Weinführers erfolgen einheitlich durch die Vergabe von ein bis drei Sternen.








Zeichnung: Hendrik Kranenberg, Quelle: Bayer Gastronomie GmbH [42]








 


 

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